Sarrazins Aussagen stehen für seine „Integrationsunfähigkeit“ und machen Rassismus salonfähig.

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Berlin, 12.03.2010: Die Bemühungen von Thilo Sarrazin, Bundesvorstand und SPD- Politiker
„provokant zu wirken“ scheinen für ihn zu einem neuen Hobby geworden zu sein.

Wir er selbst in Interviews angibt, fühlt es sich mit seiner Arbeit im Bundesvorstand nicht
ausgelastet und daher hat er sich selbst zum „Integrationsexperten“ ernannt.

„Willkommen im Club der Rechten, Herr Sarrazin! Man kann es wirklich kaum nachmachen,
wie Sie Klischees und Vorurteile auf Kosten von Migrant/innen schüren“, sagte Herr Hilmi
Kaya Turan, Vorstandssprecher des MRBB.

Seine Äußerungen zeigen von „Integrationsunfähigkeit“, aber nicht die, die sie Migrant/innen
vorwerfen, sonder die eigene, nämlich die Tatsache, von Leben in der Migration nichts
verstanden zu haben.

Der Migrationsrat Berlin Brandenburg e.V. kritisiert auf Schärfste solche latente Hetze gegen
Migrant/innen, die mehrheitlich gesamtgesellschaftlich geduldet wird.

Sie ist eine einfache Version, eine halbe Wahrheit, eine rassistische bewusste Kampagne
gegen Bürger/innen, die aufgrund ihrer Herkunft, benachteiligt werden.

„Integration erfolgt durch Partizipation und Stärkung der Zivilgesellschaft,
Sarrazins Aussagen sind ein Verlust und eine Blamage für unsere Gesellschaft“, so Turan.

Hilmi Kaya Turan
0177 420 84 93

Migrationsrat Berlin Brandenburg e. V. Oranienstr. 34 10999 Berlin
Tel.: +49(30) 616 587 55
Fax: +49(30) 616 587 56
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