Neuer MRBB-Vorstand gewählt, Berlin signalisiert politische Unterstützung

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Senatorin Knake-Werner: „Wichtige Arbeit trotz bundespolitscher Rückschläge fortsetzen!“

Berlin, 8.7.2007. Die Mitglieder des Migrationsrates Berlin-Brandenburg e.V. (MRBB) haben am Freitag im Beisein von Berlins Integrationssenatorin Dr.Heide Knake-Werner und dem Integrationsbeauftragten Günter Piening einen neuen siebenköpfigen Vorstand gewählt. Die Senatorin bestärkte den MRBB, als national, ethnisch, religiös und weltanschaulich übergreifend agierende Migrantendachorganisation „ihre grundsätzliche sowie für die Region sehr bedeutsame Arbeit trotz der aktuellen bundespolitischen Rückschläge mit Elan fortzusetzen.“ Auch der Integrationsbeauftragte sicherte den Delegierten die Wertschätzung des Senats sowie weitere Unterstützung zu.

Die Mitgliederversammlung beschloss einstimmig, alle Migrantenorganisationen aufzufordern, nicht am zweiten Integrationsgipfel der Bundesregierung am 12. Juli teilzunehmen. Angesichts der jüngsten Verschärfungen des Zuwanderungsrechts sei eine Teilnahme am Gipfel derzeit nicht sinnvoll.

Der ehrenamtlich arbeitende MRBB wurde 2003 von 41 Migrantenorganisationen gegründet und vereint heute 65 Mitgliedsvereine und Dachverbände, die einen großen Teil der in Berlin und Brandenburg lebenden Migranten, Flüchtlinge und deutschen Staatsangehörigen mit Migrationshintergrund vertreten.

Folgende Personen wurden in den neuen Vorstand gewählt:
Dr. Delal Atmaca, Gabriele Gün Tank, Sanchita Basu, Edith Bruhns, Abdul Latif Salihi, Ive Yapi sowie Nika Nikac.