„EIN JAHR NSU-PROZESS – EINE BILANZ!“

Einladung zur Podiumsdiskussion

Kurz nach der Selbstbekanntmachung des NSU im November 2011 war der Schock über das unbehelligte Morden groß – und auch die erklärte Bereitschaft von Politik und Medien, sich damit auseinander zu setzen. Was ist seitdem tatsächlich geschehen? Der Übergang zum Alltag wurde längst vollzogen. Es entsteht der Eindruck, das Thema sei mit dem Beginn des derzeit in München stattfindenden Strafprozesses ‚erledigt’. Ein Jahr nach Prozessbeginn möchte dieser Abend Bilanz ziehen - im Gespräch mit Menschen, die unterschiedliche Blickwinkel auf das Geschehen haben: Was haben der Prozess und die Auseinandersetzung mit dem NSU bisher gebracht? Wird institutioneller Rassismus aufgearbeitet, oder setzt er sich im Gegenteil im Gerichtssaal fort? Trägt der Prozess zur Förderung eines Verständnisses des Rassismus in der Gesellschaft bei? Welche Aufklärungsarbeit wurde bereits geleistet, welche muss noch eingefordert werden – und wie?

KUTLU YURTSEVEN (Initiative „Keupstraße ist überall“)
http://keupstrasse-ist-ueberall.de/ [7]

LISA WASHINGTON (Initiative Schwarze Menschen in Deutschland e.V.)
http://isdonline.de/ [8]

ANTONIA VON DER BEHRENS (Rechtsanwältin & Nebenklagevertreterin)

Moderation: MUTLU ERGÜN-HAMAZ (Autor, Akademiker & Aktivist (Phoenix e.V.))

Eine Veranstaltung des Bündnis gegen Rassismus und Allmende e.V. in Kooperation mit Kultursprünge im Ballhaus Naunynstraße gemeinnützige GmbH.

Eintritt frei
Dienstag, 10. Juni 2014 
20:00 - 22:00 Uhr

Ballhaus Naunynstraße
Naunynstr. 27, 10997 Berlin
(Rollstuhlgerechter Eingang, kein rollstuhlgerechtes WC)

Anfahrt:
U-Bahn:     U8, U1 (Kottbusser Tor)
U1, Görlitzer Bahnhof
Bus:           M29, 140 (Adalbert-/Oranienstraße)

Einladung als PDF