I-Päd - Initiative intersektionale Pädagogik

Lehrveranstaltungen zu intersektionaler Pädagogik – Inklusiver und vorurteilsbewusster Erziehung

Das Wort „Diskriminierung“ ist in aller Munde und Ausschlüsse sind täglich Thema – auch in Kita, Schule und Jugendeinrichtungen. Was ist das eigentlich genau? Und wie können wir als Pädagog_innen damit umgehen?

»Intersektionalität« bezeichnet die Überschneidung von vielen Diskriminierungsformen, wie Rassismus, Klassismus, Sexismus, Altersdiskriminierung, Behindertenfeindlichkeit, Homo- und Transphobie etc.  Diese Überschneidung nennen wir „Mehrfachdiskriminierung“.

Betroffen von Mehrfachdiskriminierung zu sein, macht sich bei Menschen unter anderem, sowohl in ökonomischen, gesundheitlichen, als auch in Bildungsbereichen bemerkbar.

 

In unserer Arbeit beschäftigen wir uns damit, wie pädagogische Arbeit diskriminierungssensibel ablaufen und gestaltet werden kann. Dazu gehören z.B. die Kinder und Jugendliche, mit denen wir arbeiten, in ihrer Verschiedenheit wahrzunehmen und doch als gleichberechtigt zu behandeln.
Dazu haben wir aus unserer jahrelangen Praxis verschiedene Methoden und Handreichungen entwickelt, mit denen wir arbeiten.

 

Wir als Team von Pädagog_innen, Erzieher_innen, Sozialarbeiter_innen, Genderwissenschaftler_innen, Politik­wissenschaftler_in­nen und Psycholog_innen bieten unterschiedlichste Sichtweisen auf die Thematik.

Bei einem Vorgespräch wird meist genau abgeklärt, was benötigt wird und wo vermeidliche und auch tatsächliche Konflikte vorhanden sind bzw. auftauchen können.

Die Initiative i-päd bietet daher viele verschiedene Veranstaltungen für die verschiedensten Menschengruppen an:

  • Workshops für Kinder und Jugendliche
  • Bildungsveranstaltungen für Lehrkräfte, multiprofessionelle Teams, alle Menschen die in der Kinder- und Jugendhilfe tätig sind, Sozialarbeiter_innen, Erzieher_innen, Sozialassistent_innen etc.
  • Abende und Informationsveranstaltungenfür Eltern, Erziehungsberechtigte, Bezugspersonen u.ä.

Zu den Themen:

  • Mehrfachdiskriminierung
  • Diskriminierung durch Sprache
  • Anti-Rassismus-Trainings (Critical Whiteness)
  • Empowerment Workshops (Workshops zu Stärkung) gegen Diskriminierung
  • Anti-Gewalt-Trainings
  • Diskriminierung im pädagogischen Kontext
  • Geschlechtliche und sexuelle Vielfalt
  • Sensibilisierung zum Thema sozialer Status (Klassismus)
  • Sexualpädagogik
  • Mediation für Teams
  • Konflikt- und Krisenmanagement
  • Methodenentwicklung zu inklusiver Pädagogik
  • Arbeit mit Kinderbüchern, Lehrbüchern und Medien
  • Theater- und Tanzpädagogik in Bezug auf Inklusion und Diskriminierung
  • Unterstützung bei Konzeptionierung

Die Teilnahme an den Workshops, Fortbildungen sind freiwillig und setzen keine Vorkenntnisse voraus.

Bei Interesse und weiteren Informationen melden Sie sich bitte unter:   Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Information als PDF:

Initiative "Selbstbestimmung und Akzeptanz sexueller Vielfalt"

Das Berliner Abgeordnetenhaus hat am 02.04.2009 die Initiative "Berlin tritt ein für Selbstbestimmung und Akzeptanz sexueller Vielfalt" (ISV) beschlossen. Zur Umsetzung der 24 Beschlusspunkte hat der Senat am 16.02.2010 ein Maßnahmenpaket beschlossen.

Die Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen, Landesstelle für Gleichbehandlung gegen Diskriminierung (LADS) hat für die Umsetzung die Federführung übernommen und koordiniert die Aktivitäten und Pläne der zuständigen Senatsverwaltungen und zahlreicher zivilgesellschaftlicher Akteur/innen. Am 16.02.2011 legte der Senat den ersten Zwischenbericht über die im Jahr 2010 realisierten Maßnahmen vor. Am 17.05.2012 erschien der Ergebnisbericht zur Gesamtevaluation der ISV und am 23.10.2012 die Ergebnisse zu den Maßnahmen im Handlungsfeld Bildung. Die Ergebnisse fließen nun in die Fortführung und Weiterentwicklung der Initiative.

Insgesamt besteht die Initiative aus über 60 Einzelmaßnahmen in sechs Handlungsfeldern.

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