Einladung zum Werkstattgespräch mit Liz Fekete, Leiterin des Institute of Race Relations

ReachOut, die Kampagne für Opfer rassistischer Polizeigewalt (KOP) und der Migrationsrat
Berlin-Brandenburg laden ein zu einem

Werkstattgespräch mit Liz Fekete, Leiterin des Institute of Race Relations (London):

Rechtsextremismus und Geheimdienste –
nicht nur in Deutschland ein Problem

Montag, d. 24.6.2013, 19 Uhr.

Im Migrationsrat Berlin-Brandenburg, Oranienstraße 34 (HH, 2. Stock), 10999
Berlin, U1, U8, (U Kottbusser Tor), Bus M29 (Adalbertstr./Oranienstr.).

(English version see below)

In den vergangenen zwei Jahren, im Zuge ihrer Recherchearbeit zu rechtsextremen Strukturen in Europa, beobachtet Liz Fekete, Leiterin des Institute of Race Relations (London), mit zunehmender Sorge staatliches Vorgehen gegen sowohl faschistische und rechtsextreme Gewalt als auch anti-faschistische Arbeit. Der Fokus ihrer aktuellen Arbeit richtet sich auf staatliche Programme zur Extremismusbekämpfung. Fekete zeigt, dass das
Versagen des deutschen Staates, Minderheiten vor den Gewalttaten des NSU zu schützen, sich in ähnlicher Weise auch im Vorgehen anderer europäischer Staaten widerspiegelt. Gleichzeitig werden staatliche Maßnahmen getroffen, die antifaschistischen Widerstand kriminalisieren und delegitimieren.

Liz Fekete ist Autorin von 'Pedlars of hate: the violent impact of the European far Right' und 'State intelligence agencies and the far Right: a review of developments in Germany, Austria and Hungary'.

Die Veranstaltung findet auf Englisch und Deutsch statt mit jeweiliger Übersetzung.

Einladung als PDF_deutsch:
Invitation_PDF_englisch: