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Aufforderung des Migrationsrates  zur Unterstützung des
refugeesstrikeberlin (Flüchtlinge im Camp am Oranienplatz):

Berlin, 11.12.2012: Am 8.12.2012 haben Flüchtlinge aus dem Camp in derOranienstraße eine leer stehende Schule in der Ohlauer Straße besetzt. Das begründen sie in einer Presseerklärung wie folgt: „Refugees und Supportersfordern eine Winterunterkunft um ihren politischen Kampf mit voller Kraftfortsetzten zu können“. Nach ersten Gesprächen hat Franz Schulz, der Bürgermeister von Friedrichshain-Kreuzberg, den Flüchtlingen eine Frist bis zum heutigen Dienstag eingeräumt. Heute soll das Bezirksamt entscheiden, wie es sich zur Besetzung positioniert.

Der Migrationsrat unterstützt die Aktion der Flüchtlinge. Angelina Weinbender von der Geschäftsstelle des Migrationsrats hierzu:

„Die Flüchtlinge können unter den aktuellen Witterungsbedingungen nicht mehr in den Zelten leben. Die Nässe und Kälte setzen den Bewohner_innen des Camps hart zu. Der heftige Schneefall hat zum Einstürzen erster Zelte geführt. Wir begrüßen die Entscheidung von Herrn Schulz, auf die Räumung zu verzichten. Gleichfalls begrüßen wir die Haltung der Oppositionsparteien im Abgeordnetenhaus, diese Besetzung zu unterstützen. Wir fordern die politischen Entscheidungsträger, den Bürgermeister von Friedrichshain-Kreuzberg, die Parteien in der BVV und das Bezirksamt auf, den Flüchtlingen diese Bleibe zu gewähren, bis ihre Forderungen erfüllt werden.“

Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an:

Angelina Weinbender
Tel.: +49(30) 616 587 55
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