Flüchtlingsprotestmarsch. Information für Presse, Funk, Fernsehen

Solidarität mit dem Protestmarsch der streikenden Flüchtlinge: «Asyl ist Menschenrecht und kein Privileg»

Berlin, 10.09.2012: Der Migrationsrat Berlin-Brandenburg solidarisiert sich mit dem Refugee Protest March, der am 8. September 2012 mit der Auftaktdemo in Würzburg losgegangen ist.Am 19. März 2012 begannen Flüchtlinge in Würzburg eine neue Ära des Protestes gegen die unmenschlichen Lebensbedingungen und das miserable Asylrecht in Deutschland. In vier Bundesländern befanden sich Protestcamps im öffentlichen Raum, mittlerweile haben sich die Streikenden einer Karawane nach Berlin angeschlossen, um den Protest dort gemeinsam fortzuführen und Flüchtlinge, die in den auf dem Weg liegenden Lagern wohnen, zur Teilnahme an der Karawane zu ermutigen.
Die Organisator_innen haben alle, die helfen und zum Gelingen des Projektes beitragen wollen, eingeladen, Unterstützung zu leisten. «Diesem Aufruf leisten wir gern Folge», sagt Khaled Davrisch vom Migrationsrat Berlin-Brandenburg, «wir schließen uns ohne Einschränkungen den Forderungen an:


– Stopp aller Abschiebungen;
– Aufhebung der Residenzpflicht;
– keine Lagerunterbringung;
– schnellere Bearbeitung der Asylanträge

sowie
– Abschaffung von Essenspaketen und Gutscheinen;
– Bildung auch für Flüchtlinge

Informationen zum Protestmarsch finden sich auf http://RefugeeTentAction.net.

Spenden können auf das folgende Unterstützungs-Konto überwiesen werden:
Förderverein Karawane e.V.
Kontonummer: 40 30 780 800
GLS Gemeinschaftsbank eG
BLZ: 430 609 67
Spendenkonto / Verwendungszweck: Protestmarsch Berlin

Ansprechpartner:

Khaled Davrisch Migrationsrat Berlin Brandenburg e. V. Oranienstr. 34, 10999 Berlin
Tel.:+49(30) 616 587 55
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

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