BILDUNG [S] LOS! Grenzenlos Bedingungslos auch für Flüchtlinge!

Liebe Freundinnen und Freunde,
Sehr geehrte Damen und Herren,

im März 2012 haben wir, Jugendliche ohne Grenzen, mit unserer Kampagne BILDUNG [S] LOS!, mit der wir uns für Gleichberechtigung von Flüchtlingen beim Zugang zur Bildung und Arbeit einsetzen, gestartet. Unsere zentralen Forderungen sind ein Anspruch auf Sprachförderung für Alle von Anfang an, die Abschaffung der Ausbildungs-, Studien- und Arbeitsverbote, sowie ein gleichberechtigter Anspruch auf Ausbildungsbeihilfen wie BAB und BAföG.

Damit unsere Kampagne Erfolg hat, bitten wir Sie uns Einzelfälle zu schildern, bei der ein Zugang zum Bildungsmarkt von Flüchtlingen aufgrund der gesetzlichen Rahmenbedingungen scheitert. Diese sollen (wenn gewünscht anonymisiert) auf unserer Kampagnen-Homepage (bildung.jogspace.net) veröffentlicht werden und im Rahmen des Lobbyings an die politischen Akteure vermittelt werden. Konkret suchen wir Fälle bei denen der Bildungszugang an folgenden Hürden scheitert oder gescheitert ist:

Arbeits- Ausbildungs- und Studienverbote, fehlende Schulpflicht oder -Recht, fehlender Sprachkursanspruch, fehlender Anspruch auf BAföG/BAB, Wohnsitzauflage, Residenzpflicht, etc.

Falls Ihnen Fälle bekannt sind, bitten wir Sie uns das Formular im Anhang auszufüllen und uns zuzusenden. E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. | Fax: 089 762236 | Tel: 089 762234 | Ansprechpartner: Tobias Klaus

Zudem ist es notwendig die Politik zu sensibilisieren. Hierbei ist es erfolgsversprechend, wenn Flüchtlinge sich selbst bei den zuständigen Ministerien melden und ihre Problemlage schildern und die Akteure bitten würden, eine Lösung zu finden.

Daher bitten wir darum Flüchtlinge zu motivieren, ggf. mit Ihrer Unterstützung, ihre Schwierigkeiten beim Zugang zum Bildungs- und Arbeitsmarkt im Rahmen eines Schreibens an die zuständigen Stellen zu schildern. Dieses Schreiben sollte neben den Grunddaten (Name, Anschrift, Aufenthaltsdauer, Aufenthaltsstatus) eine Darstellung der konkreten Probleme beim Bildungs- und Arbeitszugang und eine Bitte um Hilfe enthalten (siehe Musterschreiben im Anhang). Dieses Schreiben sollte an folgende Stellen gehen:

Bundesministerium für Bildung, Familie, Gesundheit, Jugend | Annette Schavan | Hannoversche Straße 28-30 | 10115 Berlin
Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) | Ursula von der Leyen | Wilhelmstraße 49 | 10117 Berlin

Bundesministerium des Inneren | Hans-Peter Friedrich | Alt-Moabit 101D| 10559 Berlin

Beauftragte für Migration, Flüchtlinge und Integration | Maria Böhmer | Willy-Brandt-Straße | 10557 Berlin

Kultusministerkonferenz | Udo Michallik | Taubenstraße 10 | 10117 Berlin

Geschäftsstelle der Innenministerkonferenz | Lars v. Dewitz | c/o Bundesrat | 11055 Berlin

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie eine Kopie des Schreibens auch uns senden könnten.

Anbei finden Sie ein „Musterbrief“, den Sie als Vorlage verwenden können. Das Schreiben dient nur zur Orientierung und soll nicht vollständig übernommen werden. Vielmehr soll das Schreiben individuell gestaltet und persönlich sein.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung.

Mit freundlichen Grüßen

Ibrahim Kanalan
Jugendliche ohne Grenzen

Anschreiben Briefaktion als PDF
Musterbrief als PDF
Einzelformular als PDF
Aufruf Bildungskampagne als PDF
Forderungskatalog als PDF