Kein Raum für sarrazinische Diskurse

Sarrazins Verbleib in der SPD als Ausdruck rechtspopulistischer Öffnung

Berlin, 03. Mai 2011: Der Migrationsrat Berlin Brandenburg (MRBB) verurteilt den Verbleib Sarrazins in der SPD. Die Entscheidung der Parteispitze ist der Auftakt der SPD zu rechtspopulistischem Stimmenfang. In einem Auswanderungsland wie Deutschland kann es kein Wir ohne Uns geben.
„Angesichts der Verkaufsquote der sarrazinischen Schmähschrift ist die Entscheidung der Parteispitze wenig überraschend“ sagt André Degbeon vom Vorstand des MRBB. Die um die Schmähschrift entbrannte Debatte war der letzte Anstoß für eine rassistische, rechtspopulistische Öffnung, die nicht nur in der SPD, sondern in sämtlichen Sparten der Gesellschaft spürbar ist.

Deutschland war und ist ein Land, wenn auch nicht Aller, so doch Vieler und daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern. „Wir müssen uns neu erfinden, anstatt uns mit den Ängsten und Phantasien des weißen Abendlands á la Sarrazin zu plagen.“ fügt André Degbeon hinzu. Rassistische Thesen lassen sich nicht sachlich diskutieren, ihnen gehört der Raum entzogen.

Ansprechpartner:

André Degbeon
Migrationsrat Berlin Brandenburg e. V.
Oranienstr. 34, 10999 Berlin
Tel.: +49(30) 616 587 55
Fax: +49(30) 616 587

Pressemitteilung als pdf